BOB

Die Baumeister

Vom Produkt zur Marke – Tommaso Bellini hat das 2006 gegründete Label BOB Schritt für Schritt ausgebaut. Die Besonderheiten in der Kollektion machen die Marke absatzstark, der Handel freut sich über eine wiedererkennbare Designhandschrift, die beim Endunden ankommt. Im Gespräch mit style in progress spricht Tommaso Bellini über seine Pläne mit der Marke.

Ganz am Anfang der Geschichte von BOB standen einzigartige Polos, teilweise von Hand bemalt. Mittlerweile ist aus dem Monoprodukt ein ganzer Look geworden. Immer noch konzentriert im Angebot, aber deutlich variantenreicher. Und die Vögel zwitschern von den Dächern, dass es bald auch ein Angebot für Damen gibt.

Die Damen müssen sich leider noch ein bisschen gedulden, denn wir wollen ein hundert Prozent stimmiges Angebot machen. Wir sind 2006 als Monoprodukt-Label gestartet, wir präsentierten 13 stückgefärbte Stone-Washed-Polos, die von Hand mit Blumen und florealen Mustern bemalt waren. Unsere Intention war, etwas ganz Neues für den Premiummarkt zu machen. Wir wenden uns an einen Kunden, der informiert ist und etwas Neues, Stimulierenderes als das klassische Polo sucht. Einige Jahre lang haben wir diesen Kurs des Monoprodukt-Labels erfolgreich verfolgt, die handbemalten Modelle sind bis heute Teil unserer Kollektion, aber heute etwas reduzierter. Wir haben unsere stilistische Breite ausgeweitet, stets mit anderen Handarbeitstechniken wie zum Beispiel Stickereien.

Was ist BOBs Unterscheidungsmerkmal?

Die Teile von BOB sind charakterisiert von ihren kleinen, aber sehr wichtigen Details: Die Handstickereien, farbenfrohe Kontraste, viel Liebe für jedes noch so kleine Detail. Zum Beispiel verschiedenfarbige und -artige Knöpfe.

Wie breit ist die Kollektionsrange heute?

Im Winter beinhaltet die BOB-Kollektion Sakkos, Jacken und Strick, im Sommer ergänzen wir die Sakkos um Polos, Hemden und T-Shirts.

Nicht nur die Kollektion ist gewachsen, sondern auch das Unternehmen. Wie hoch ist der Exportanteil der Marke?

Aktuell erwirtschaften wir die Hälfte unseres Umsatzes in Exportmärkten. Die wichtigsten davon sind Deutschland, die Niederlande, Belgien, Spanien, Frankreich, Südkorea und Japan.

Erstaunlich ist, dass BOB in einem schwierigen Marktmoment Wachstum verzeichnen kann. Woran liegt das?

Ich glaube, dass BOB ein Bedürfnis befriedigt: Eine bestimmte Nische von Premiumhändlern sucht einfach nach schönen Dingen, die sich vom Einheitsbrei, den der Markt sonst bietet, abheben – und trotzdem wollen diese Läden keine Verrücktheiten, sondern ein stimmiges Produkt zu einem nachvollziehbaren Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn mit solchen Produkten können sie beim Endverbraucher sehr unmittelbar punkten. Und dieser ist unserer Marke immer treuer, das merken wir auch auf unseren Kanälen wie die Website, Instagram oder Facebook, auf denen wir direkt mit dem Endkonsumenten kommunizieren.

www.bobcompany.it

Dieser Artikel ist in der 02/2018-Ausgabe von style in progress zuerst erschienen.

Empfohlene Einträge
Aktuelle Einträge
Archiv
Folgen Sie uns!
  • Instagram Social Icon
  • Facebook Basic Square
Schlagwörter

Lasserstraße 13 - A 5020 Salzburg - Kontakt - Impressum - Datenschutz

Copyright 2019 ueberMODE