Oldie but goldie


Alles wird sich verändern – sagt Natalie Massenet

Ich werde oft gefragt, welches Interview mich eigentlich persönlich am meisten beeindruckt hat. Die Antwort fällt mir schwer, denn aus jedem Interview ziehe ich unglaublich viel. Die Vorbereitung, die Recherche, die Anspannung davor, das Gespräch, das Editieren, das Kürzen – es gibt nichts, was ich am Interview nicht mag. Am ehesten wohl, dass ich mein Gegenüber immer wieder mit schlauen Fragen unterbrechen muss, denn persönlich gehöre ich ja zu den Menschen, die auch stundenlang zuhören könnten.

Von ihrer Couch im damals gerade neu eröffneten Headquarter von Net-a-Porter wäre ich wohl bis heute nicht aufgestanden: Natalie Massenet ist nicht nur eine inspirierende, starke, visionäre Frau, sie war auch selbst mal Journalistin. 100 von 100 möglichen Punkten. Da macht es Spaß, echt Jahre später wieder mal nachzulesen, was diese schlaue Frau alles schon vorausgenommen hat. Mein Lieblingssatz bis heute: "I´m a techie at heart“. Da hatte sie mich, jemand, der sich nirgends so inspiriert fühlt, wie auf irgendwelchen Technik-Konferenzen, endgültig eingekauft. Bis heute bin ich ein glühender Natalie Massenet Fan, habe mit Herzschmerz verfolgt, wie sie den Ringkampf um ihre Firma an Yoox und Richemonts Männerklüngeleien verloren hat und freue mich, wenn ich sehe, dass sie bei Farfetch den Respekt genießt, den sie verdient hat. Und einen ewigen Fan hat sie mir auch eingebracht: Der liebe Harald Heldmann von myclassico lässt kein Treffen ungenützt, zu betonen, ich wäre die erste Modefachjournalistin im deutschsprachigen Raum gewesen, die mir ihr ein Interview geführt hätte. Danke für die Rosen – und hier geht’s zum Beitrag.

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