In the Army now!


Woher kommt eigentlich das Faible der Mode für Uniformen und Militärbekleidung? Ganz einfach: Viele Innovationen des frühen letzten Jahrhunderts verdanken wir dem Militär. So konzipierte Thomas Burberry beispielsweise seinen legendären Trenchcoat ursprünglich für Soldaten. Diese Liste ließe sich beliebig lange erweitern.

Ob Parka, Pea-Coat, Field Jacket, Cargopants oder selbst das Breton-Shirt, all diese Stilklassiker haben Army-DNA in ihren Genen. Kaum zu glauben: Selbst das schlichte weiße T-Shirt machte erst in der Navy Karriere, ehe es zum Artikel für die breite Masse wurde.

Es wundert also kaum, dass viele Legenden des Sportswear-Designs als manische Sammler von Uniformen und Militärkleidung bekannt sind. So hat zum Beispiel der verstorbene Gründer von Stone Island und C.P. Company, Massimo Osti, mehr als 40.000 Teile aus Armeebeständen in seinem Archiv, das heute sein Sohn Lorenzo Osti verwaltet. Auch Massimo Rossetti, Designer der Marke Parajumpers, hortet Military- und Workwear aus vielen Epochen am Stammsitz der Marke in Segusino. Damit sind die beiden in allerbester Gesellschaft – kein maßgeblicher Designer der jüngsten Sportsweargeschichte, der sich nicht mit der Arbeit aus dem „Archivio“ brüstet.


Immer wieder versuchen Modetheoretiker, der Liaison zwischen Militär und Mode etwas Tiefgründiges anzudichten. Suchen wir Schutz hinter Camouflage und Utility-Pants, bringen wir unser kriegerisches Ich zum Ausdruck, wenn wir zum Field Jacket greifen? "Papperlapapp", würden die Designer antworten: Es ist das Praktische und Durchdachte, das an Military-Kleidung fasziniert. Denn ganz ehrlich: Kennen Sie einen vielseitigeren Mantel als einen Trench?


Der Editor´s Pick für Masculin entsteht im Auftrag von UCM.

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