Tipps für Social Media #1

Herz + Liebe + Gesicht - warum Coolness auf Social Media jetzt out ist

Innerhalb weniger Tage hat sich Instagram in einen einzigen Shopping-Feed verwandelt. Es gibt unzählige Beispiele, wo Modehändler mit Witz, Ambition und persönlichem Einsatz ihre Produkte anpreisen. Und auch die Erfolgsstories lassen nicht auf sich warten – tatsächlich gelingt es einigen, die Umsatzausfälle zumindest einigermaßen zu kompensieren. Doch Social Media in Zeiten von Corona ist nicht Social Media davor. Was sich Kunden jetzt wünschen sind Herz, Liebe und Gesicht:

1.) Herz beweisen

Wir haben es schon beim Careletter betont: Denken Sie erst mal darüber nach, was Sie Ihren Kunden zu geben haben, bevor Sie Ihre Waren anpreisen. Auf welche lokalen Initiativen wollen Sie aufmerksam machen, haben Sie Ratschläge für Ihre KundInnen, wollen Sie bei jemandem Danke sagen? Großartig in diesem Zusammenhang die Instagram-Strategie von Wagener in Baden-Baden. Sie holt Menschen vor die Kamera, die jetzt besonderen Einsatz zeigen. Man muss nicht immer Mode verkaufen, um die Herzen der Menschen zu erreichen!

2.) Liebe vermitteln

Leute, bei den Produktbeschreibungen ist sooooooooooooo viel Luft nach oben! Als Konsument will ich nicht nur Marke und Preis wissen. Ich will wissen, warum Sie dieses Produkt für mich ausgesucht haben, warum Sie es toll finden und warum ich es jetzt trotz dieses Wahnsinns kaufen soll. Wenn schon Ablenkung durch Mode, dann Lovestories! Ich will hören, dass Sie sich schon bei der Order in den Rock verliebt haben, ich will versichert bekommen, dass ich das Teil auf ewig tragen werde, ich will hören, dass ich wundervoll aussehen werde. Klar, kurz und knapp soll es sein, aber kurz und knapp geht auch mit Liebe. Frönen Sie der Adjektive! Statt Rock 179.- einfach mal „Außergewöhnlicher Rock 179.-

3.) Gesicht zeigen

Verträumter Influencer-Blick nach oben, Haare überm Gesicht oder, auch schön, Models mit abgeschnittenem Kopf. Echt jetzt? Ich soll als Konsument meine Notgroschen investieren in jemand, der sein Gesicht vor mir versteckt? Zugegeben, das Happy Face für die Kamera fällt an manchen Tagen richtig schwer und auch mitunter wirken auch diese Gute-Laune-Bilder mit riesigem Lächeln gerade sehr deplatziert. Trotzdem: Ihre Kunden suchen gerade Ihre Menschlichkeit. Eine riesige Trumpfkarte gegenüber allen Ketten und Filialisten.


Wir informieren auf dem ueberMODE Blog derzeit aktuell über Kommunikation in Krisenzeiten. Nützen Sie diese Tipps für Ihre Kommunikation, wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, jederzeit gerne per Mail an martina@uebermode.com oder +49 178 1487374

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